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  • Rock Harz Open Air 2011 - Eine (geplant kurze) Abhandlung

    2011年 07月 13日 06:16

    Tag 1

    Am Donnerstagmorgen so gegen 10 Uhr ging es gutgelaunt aus einer kleinen Stadt an der Grenze von NRW und Niedersachsen los mit dem Verpflegungskauf. Das wird nur erwähnt, weil es sich hierbei bereits um das erste größere Problem handeln sollte, denn eigentlich hatten wir geplant einen Alstertag zu machen und dafür brauch man dann halt eben auch Alsterwasser bzw. Radler. Das gab es dann allerdings im Marktkauf unserer Wahl schon direkt nicht und so entschlossen wir uns auf dem Weg noch in einem anderen Laden zu halten um das gute 2,5er dann dort zu besorgen und luden erst einmal die Dosenravioli, die Kartoffelsuppe mit Wurst und die 2 Dosen Wurst ein, dazu kamen Baguettes, eine 2 KG Packung Kekse, Chips und die obligatorischen 2 Paletten Bier! Ganz stilecht 5,0 natürlich! Als das dann alles eingekauft und im Wagen neben den drei Zelten und vier Schlafsäcken für 3 Personen verstaut war, wurde es hinten auch schon etwas enger... aber sei es drum, so lang kann die Fahrt schon nicht dauern, voller Vorfreude pilgerten wir dann, nachdem unser 26 Jähriger Fahrer beim Bierkauf seinen Ausweis vorzeigen musste los, luden unterwegs noch Ratskrone Radler ein, weil es das 2,5er auch im zweiten Laden nicht gab und fuhren Richtung Harz.

    Unser Zeitplan war schon arg ins Wanken geraten, weil die ganze Einkaufarie länger gedauert hatte als geplant und gegen 12 Uhr waren wir dann auch endlich auf Kurs. Bis Braunschweig lief auch alles planmäßig, auf dem Weg wurden die ersten Bierchen genommen und nachdem in Braunschweig die erste knifflige Baustellenparty überstanden wurde hielten wir dann auch noch einmal an für eine kleine Raucherpause... Die Temperatur war sommerlich warm, allerdings ein wenig schwül... auf dem Rastplatz feierten auch schon einige andere Menschen lautstark irgendetwas, von dem ich keine Ahnung hatte...

    14:26, das Navi hatte sich verabschiedet und wir waren irgendwo an einer nicht enden wollenden Straßen und in der Ferne die Berge und ein kleines Bergdorf in dem es zu brennen schien, die Luft stand und nur ein paar einsame Walker stachen aus dem idyllischen von goldenen Feldern und einem böse Vorahnung verursachenden Himmel hervor, allerdings wechselten die auch die Straßenseite, als sie uns sahen, sonst hätten wir ja die fragen können, wir versuchten es dann mit dem Straßenatlas und fuhren weiter... Die Vorfreude auf die sagenumwobene Geisterstadt, die wir 2009 auf unserem Weg zum Festival gesehen hatten stieg, wurde aber nicht erfüllt, da wir diese Stadt dann erst auf dem Rückweg wiedersehen sollten. Wir kamen dieses Mal von der anderen Seite an. Kurz bevor wir ankamen meldete sich dann das Navi zurück und wir befürchteten schon, dass es sich jetzt total festgefahren hatte aber gegen 15:30 kamen wir auf dem Camping Ground an und chillten uns vor Ort dann erst einmal bei ein oder zwei Bier auf unsere blaue Plane, die wir als Regenschutz mitgenommen hatten... Das sollte sich noch bezahlt machen, irgendwann begannen wir dann die Zelte aufzubauen, was auch recht fix ging und dann kamen wir auf die blobbige Idee, aus drei Zelten einen blauen Megablob zu machen. Also wurde die Plane am größten Zelt befestigt und im Boden verankert und über das vermeintlich undichte kleinste Zelt gespannt. Alles natürlich mit dem nötigen Ernst um einen späteren Regenabfluss zu gewährleisten. Dann grad noch die Schlafsäcke in die Zelte gepfeffert und ich stellte fest, dass ich als DER Kleinste, das größte Zelt hatte, ich hätte auch dadrin noch ne Theke aufbauen können, hab ich dann allerdings gelassen, was sich im Nachhinein betrachtet als eine gute Idee erwies, dazu später mehr.

    Während Vreid spielten, die wir vom Campground aus hörten erkundeten wir ein wenig die Gegend und besorgten uns Bändchen. Ich bin mir grad gar nicht sicher ob wir uns Neaera dann angesehn haben oder uns nur mal auf dem Festivalgelände, ach ja... während die ihren Auftritt hatten, haben wir uns zu dritt angestellt, weil ich unbedingt 2 Festivalshirts haben wollte, die zwar im Großen und Ganzen nicht schön sind, aber eine nötige Trophäe in meinen Augen auf jedem Festival sind. Und da ich eh nur ein T-Shirt dabei hatte und nicht jeden Tag das Gleiche tragen wollte musste das halt sein. Von weitem waren besagte Metalcore Band jetzt auch nicht so überzeugend wie vermutet, aber gut. Es war immer noch sehr drückend und Regen schien am Himmel zu hängen.
    Zu Pro-Pain sind wir dann auch erstmal kurz zum Zelt gegangen um ein Bierchen zu trinken. Und dann kam eigentlich die erste Band auf die ich mich im Vorhinein eigentlich gefreut hatte: Stratovarius. Allerdings begann es während deren Auftritt dann doch endlich zu regnen... der Harzer Regen, ich hatte mich schon gefragt, wann er denn kommen sollte... vor zwei Jahren hatte es immerhin fast durchgeregnet und war scheisskalt dabei und ich hatte die ganze Zeit Panik, dass es wieder so kommen sollte... Da sich unser Fahrer bei Stratovarius nach vorne verabschiedet hatte entschieden wir uns kurz zum Camp zu gehen und Regenklamotten zu holen.
    Pünktlich zu Hypocrisy waren wir wieder in Bühnennähe und standen im Regen, während mich Stratovarius nicht wirklich gekickt hatten, fand ich Hypocrisy sehr genial... also nicht das Strato schlecht waren, aber irgendwie war ich wohl nicht in der Stimmung dazu... nun ja, nachdem Hypocrisy dann durch waren kam der erste Headliner auf die Bühne, der Wahnsinn wie viel Leute wohl Frei.Wild kannten oder zumindest sehen wollten. Hatte ich persönlich nicht erwartet, von strömendem Regen konnte man nicht sprechen, aber es war schon unangenehm geworden draußen zu stehen also stellten wir uns für die letzte Frei.Wild Stunde dann ins Zelt, von dem aus man die Bühne super im Blick hatte. Leider gab es da ein paar Chaoten, die sich irgendwie nicht im Griff hatten und ständig rumgerempelt haben. Das waren aber auch die einzigen die mir aufgefallen sind. Ansonsten haben Frei.Wild das Pensum abgespielt, dass ich erwartet hatte. Solider Auftritt würde ich sagen, wäre vielleicht noch etwas geiler gewesen, wenn es nicht geregnet hätte, aber das ist bei Open Air Festivals halt immer das Problem, Bands die bei Regen spielen haben meist darunter zu leiden... Ein Gegenbeispiel dieses Jahres waren zum Beispiel Korn auf dem Rock Am Ring dieses Jahr, welches ich leider nur im Fernsehen anschauen konnte, aber die haben eine mega fette Show abgezogen, da hat der Regen eher unterstützend gewirkt.
    Am Ende von Frei.Wild zog es uns dann doch wieder ins Camp und wir schenkten Amorphis ab, weil auch keiner von uns so wirklich wusste, was das eigentlich ist... und die Beine vom langen Stehen auch langsam ein wenig zwickten. Um so überraschter waren wir, als wir uns vor unsere Zelte hockten um noch eine Zigarette vor dem Zu-Bett-Gehen zu rauchen, dass unsere Konstruktion funktionierte und trotz Wind und Regen genau so standhielt, wie es sollte.

    Fazit

    Tag 1 verlief alles in allem im Rahmnen der Erwartungen, die Konstruktion hatte standgehalten, leider Cripper verpasst und Frei.Wild nur im Zelt gesehn, keine herausragende Performance an diesem Tag und mein Herzbarometer war auch noch im unteren Level, Bier ging ganz gut, auch wenn ich schon merkte, dass ich wohl schwächeln würde und eine leichte Müdigkeit immer bei mir war. Aber sowohl unser Fahrer als auch die liebreizende Core-Blume waren mit dem ersten Tag zufrieden.



    Tag 2

    Freitag Morgen, gegen 4 oder 5 muss es gewesen sein, dass ich wachwurde und nur zwischenzeitlich immer wieder leicht weggepennt bin, bis man dann um 9 gemeinsames Bierfrühstück und Kekse zelebrierte. Die erste Amtshandlung des Tages war dann leider schon zuviel für meinen ach so schwachen Körper und endete für mich auf der vorletzten Etappe auf dem Weg zur Teufelsmauer... der Regen hatte in der Nacht aufgehört und es war einigermaßen angenehm, da es auch NOCH bewölkt war. Ich chillte mich auf die einzige Sitzmöglichkeit am Pilgerweg und trank 2 Bierchen während die Beiden den Ausblick von ganz oben genossen. Ja ich war der Depp im roten Kapu, der da rumsaß als ob man ihn im Kinderparadies abgeliefert hat ohne ihm was zu spielen da zu lassen. Meine Freude über die Widerkehr der Beiden war dementsprechend groß und gemeinsam machten wir uns dann auf in Richtung Sperrgebiet, wo wohl so etwas wie ein BMX oder Crossrad Parcours war, es könnte natürlich auch ein ehemaliger Truppenübungsplatz mit Panzerpiste gewesen sein, ganz sicher waren wir uns nicht und so überschritten wir nur die erste der zwei Absperrungen, die da waren... Auf dem Rückweg kam dann die Sonne raus und es war sofort heiß! Nicht warm, heiß, als ob irgendwer ne 5KW direkt auf dich gerichtet hat... also alle raus aus den wärmenden Klamotten und T-Shirt für den Rückweg...
    Bei einem oder zwei weiteren Bierchen gingen wir langsam zurück ins Camp und stellten dann vor Ort fest, dass wir uns doch auch mal die ersten Bands des Tages angucken könnten... Vogelfrey und Stahlmann. Zu Vogelfrey kann ich gar nicht wirklich viel sagen, weil ich die gar nicht so wirklich wahr genommen habe ehrlich gesagt... Nur das abschließende "Addet uns bei Facebook" blieb belustigend in Erinnerung. Stahlmann dagegen werden mir als die "Grey Men Group" in Erinnerung bleiben, mit einer Musik so in der Nähe von Oomph sagte mir das gar nicht so wirklich zu und uns zog es von der Bühne zurück ins Camp... Für Lay Down Rotten, The Sorrow, Mayan und Hackneyed konnten wir uns dann irgendwie auch nicht aufraffen und lernten unsere Informatiker-Nachbarn kennen.... mit denen wir dann gemeinsam Karten spielten, bis zu We Butter the Bread With Butter auf die das Core-Blümchen im Vorlauf immer wieder abging, dass sie sie unbedingt sehen wollte... Also irgendwie war das ja schon lustig mit denen aber vielleicht hätte man die später bringen sollen, wenn alle schon etwas mehr intus haben und nicht in der brennenden Nachmittagssonne... die mir dann auch einen leichten Sonnenbrand bescherte, der mich zu Manegarm, die ich mir mal anhören wollte, aber nur die ersten paar Lieder sah, wieder zurück zum Camp gehen ließ, wo ich mich dann mit Sunblocker einschmierte und seitdem von unserem Fahrer nur noch Stahlmann genannt wurde, weil das Zeug so ergiebig war, dass es überhaupt nicht einzog sondern einfach mehr so eine Art weiße Schicht über der Haut wurde... naja geschützt hats am Ende dann doch... Da ich Powerwolf unbedingt sehen wollte, sind wir dann zu zweit, Fahrer und ich zur Bühne und haben mit dem Core-Blümchen einen Treffpunkt ausgemacht... Und Powerwolf haben mich echt überzeugt, der Sänger hatte ein geniales gebrochenes Deutsch drauf und hat teilweise Sprüche rausgehauen, köstlich... irgendwas mit "Erection Resurrection, darüber freuen sich jede Frau..." oder so, und bei Saturday Satan war es dann das erste Mal für mich das Gefühl, wie geil doch Festivals sind... War wirklich großartig für meinen Geschmack.
    Im Anschluss kam dann der erste richtige Schlag inne Fresse bei diesem Festival und das im positiven Sinne, die Lieblingsband des Core-Blümchens und ich hatte etwas Angst, als der erste Circle Pit so nah, war, dass das Core-Blümchen direkt zu Boden ging. Dann kam alles, was dem geneigten Musikfan zusagen sollte, sehr geile Show, Wall Of Death, Circle-Pit fast übers ganze Gelände... ich habe mich irgendwann zurückgezogen und die Sachen der Beiden genommen, damit die sich austoben konnten... das Rammstein-Cover Sonne war dann wirklich der krönende Abschluss eines rundum gelungenen Auftritts von Caliban... Ich muss ehrlich gestehen, dass mir das richtig gut gefallen hat, obwohl man ja munkelt, ich würde ganz gerne mal gegen "Core-Kids" haten... alles Lüge, ich lass mich gerne überzeugen und Caliban haben genau das getan und auch die geneigten Fans haben mich mit ihrer fast schon kuschelsanften Art überrascht, da wurd jedem aufgeholfen, wer runterging wurde von mehreren wieder aufgestellt, keine großen Verletzungen bei ner Wall... wirklich stark, sehr beeindruckend! Danke, dass man da einige Vorurteile abbauen konnte meinerseits...
    Im Anschluss waren dann End Of Green dran, die wir uns aber nicht gaben, die beiden mussten ausruhen und ich brauchte ein Bierchen... zu Saltatio Mortis ging es dann zurück, weil ich ihnen noch einmal eine Chance geben wollte... sie waren mir in den letzten Jahren ein wenig zu sehr abgehoben, genau so ging es unserem Fahrer, der ebenfalls mit gemischten Gefühlen da rein ging. Ich muss sagen, jetzt so mit etwas Abstand, dass der Auftritt richtig gut war und nur ein Lied mit seinen Bravo-Teenie Texten etwas den fahden Beigeschmack hinterließ. Besonders die Textzeile "Wir singen lauter als erlaubt" stößt mir jedesmal auf, ich weiß auch gar nicht, welches Lied das ist... aber ich will ja nicht meckern, der Auftritt war solide und als alter Fan der Band kann man ihnen vielleicht die kleinen Flugstunden durch den großen Erfolg nachsehen... Außerdem fiel uns auf, dass der Liedsänger ein wenig aussieht, wie ein ehemaliger Klassenkamerad von uns. Was noch bei dem Auftritt auffiel, war das extrem viele Menschen in Bühnennähe standen und im Anschluss bei Tarja sehr viele Menschen Richtung Campground strömten, wir auch, denn das wollte keiner von uns sehen... Ich mochte die mal, als sie noch bei Nightwish war, aber irgendwie war das nie so wirklich meins...
    Tarja war dann Trinkpause und die weitete sich über Dark Tranquility aus, was ich im Nachhinein ein wenig bereue, aber da wir im Anschluss, den Rest des Abends vor der Bühne verbringen würden, war das dann einfach auch nötig, denn es war immer noch einigermaßen warm...
    Zu Hammerfall ging es dann gemeinsam mit unseren Campnachbarn und wir stellten uns einigermaßen nach hinten um den Auftritt in Ruhe genießen zu können. Ein durchschnittlicher Auftritt, mir haben die Herren ein wenig zu viel gequatscht aber ansonsten war das ansprechend und die erwarteten Songs, die man gern hört wurden auch alle dar geboten... ein guter Mix aus alten und neuen Songs hat dann auch alle mehr oder weniger befriedigt. Dann ging es zu meinem persönlichen Highlight des Festivals, das dachte ich jedenfalls... Eisregen, ich muss leider gestehen, dass ich nicht mitten rein wollte, aber auch von weitem hat mich der Auftritt der Thüringer Todbringer sehr erheitert... ich schwanke immer bei der Beurteilung zwischen Heiter und Langeweile... also eigentlich haben sie ganz gut gerockt, aber irgendwie war es früher alles besser... oder man war einfach jünger, also mir hats gefallen, der Rest fand sie wohl nicht so toll... Bei der Elektro-Hexe hat es mich ja fast zerlegt, weil ich so lachen musste, nachdem ich zuvor schon bei N8 Verzehr lauthals mitgegröhlt habe... Es ist einfach schade, wenn die besten Lieder einer Band auf dem Index stehen und unter einem Aufführverbot...
    Als letzte Band des Abends kamen dann die lustigen Folk-Raider von Fiddler's Green, die wieder ihre "Kuschel-Wall-of-Folk" aufboten und das Publikum mitten in der Nacht zu einem "Circle Pit" im Schneckentempo um den Technik Turm bewegten. Viel Geschunkel, viel Getanze, viel Spaß und eigentlich viel zu schnell vorbei war der Auftritt der Jungs. Eigentlich wollten wir dann ja noch After-Show Party machen aber irgendwie zog es uns dann doch zurück zum Zeltplatz und wir spielten dann noch bis zum Sonnenaufgang "Schwimmen" mit unseren Nachbarn, wollten dann aber noch ein paar Stunden bei Dunkelheit und einigermaßen annehmbaren Temperaturen schlafen und einigten uns darauf uns gegen 10 am Morgen wieder zu sehen...

    Fazit

    Ein guter Tag, sehr viel Spaß gehabt, eine wirklich herausragende Show von Caliban gesehen und auch sonst einiges an guter Unterhaltung gehabt, heiß wars, aber das Schwitzen hielt sich dennoch in Grenzen, da immer viel Wind dabei war, was unserem Hauptzelt, meinem Zelt dann auch zugesetzt hat und es leicht verblobbt hat... allerdings konnte man dennoch nachts noch gut darin schlafen, die Dixis waren in einem sagen wir mal annehmbaren Zustand, aber meinen Festivalschiss hatte ich mir aufgehoben für den letzten Tag... Von unseren 70cm Keksen waren circa 15 Zentimeter abgefrühstückt... Biertechnisch waren wir noch einigermaßen gut eingestellt, auch sonst, waren wir essenstechnisch noch gut dabei, allerdings waren die Preise vor Ort fast schon zu teuer... klar Festivalpreise aber wenn ich bei meiner Currywurst für 3 Euro mehr Soße und Gemüse drin habe als alles andere, dann ärgert einen das schon...



    Tag 3

    Der dritte Tag ja eigentlich immer der Tag, an dem einem so langsam die Puste ausgeht, aber irgendwie war das hier bei mir genau das Gegenteil, die ganze Zeit war ich von so einer Grundmüdigkeit befallen und damit ging es am Samstag dann auch schon los, erst einmal die gespülten Klos testen, und das tat so gut... einmal richtig schön scheissen und dann auch noch mit mehrlagigem Klopapier, nicht dieses kratzende Festivalklopapier, was man sonst so kennt... Und dann erleichtert und ein wenig erfrischt zurück zum Camp... Allerdings war es gegen 10 Uhr schon so warm und vor allem sonnig, dass wir uns etwas überlegt haben, um aus der Sonne raus zu kommen und irgendwie die Mittagsstunden zu überstehen, also sind wir früh zum Festivalgelände gelaufen, welches übrigens zu Fuß handgestoppte 3 Minuten entfernt war... und haben uns im Zelt eingerichtet, dort war es schattig und durch den Wind war es auszuhalten... Von dort aus sahen wir uns dann Silverlane an, die mir ganz gut gefallen haben und leider nur sehr wenige Zuschauer hatten, was bei Festivals immer das Leid der Bands ist, die so früh auftreten müssen... Im Anschluss gab es dann Guns of Moropolis zu sehen, deren Musik ich sehr gut fand, aber aus Angst vor der Sonne blieb ich doch lieber im Zelt sitzen und genoß die gute Sicht... bei Orden Ogan begann mir dann langsam der Hintern weh zu tun, den Leuten vor der Bühne schien das gefallen zu haben, ich fand es eher langweilig und daher entschieden wir uns dann während Motorjesus grad zurück zum Camp zu gehen um ein wenig zu trinken und dann wieder zurück zu Feuerschwanz, die einen "Lindwurm" hinter ihrem Sänger her einmal über das Festivalgelände führten, im Grunde so etwas wie eine Polonäse nur irgendwie größer und lustiger... Auch sonst, waren die sehr erheiternd und haben mir ganz gut gefallen...
    Dann kamen einigermaßen verspätet Tyr, vor deren Auftritt ich in Erinnerung an das Wacken 2007 leichte Angst hatte, weil ich da bei einer Zeltquetscherei kurzzeitig Angst um mein Leben hatte... aber nichts davon hier, im Gegenteil, alles lief gesittet ab und die Band selbst spielte mehr eine einlullende Vorstellung ab... beziehungsweise fingen halt so spät an, dass man sich über den Feuerwehrschlauch freute, der ein wenig kühles Nass von oben brachte, auch wenn das die Sonnenschutzcreme nicht so mochte... Danach hatten wir dann noch einmal eine längere Durschnauf und Bierpause, bei der wir uns dann auch entschieden Ektomorf doch weg zu lassen, obwohl wir uns plasmartige Geisterwesen vorgestellt hatten... dann wollten alle zu Turisas wieder zur Bühne, ich hatte in Erinnerung an frühere Auftritte, wo ich die Jungs gesehen habe schon damit gerechnet die Schwerter und Schilde in der Menge zu finden, aber scheinbar war Battle Metal gar nicht so hoch im Kurs beim Rock Harz... und irgendwie wirkte auch die ganze Show etwas blutleer, mag sein, dass das daran lag, dass ich so einen richtig müden Schauer bei denen hatte und teilweise fast eingeknackt wäre, allerdings fehlte mir einfach die Partylastigkeit, die ich sonst von den Jungs kenne und unterstrichen wird das wohl dadurch, dass sie nicht einmal Rasputin gespielt haben... aber gut, naja die Letzte Instanz kam dann als nächstes und wir machten daraus eine Essenspause, ich habe die ja auch schon des öfteren gesehen und ich glaube meinem Herzbarometer hätte das gar nicht gut getan, wenn ich mich denen hingegeben hätte, allerdings habe ich von anderen gehört, dass die recht gut gewesen sein sollen...
    Wir sind dann zu J.B.O. wieder gekommen und da war ich dann auch endlich wach, wacher als die Erlangener selbst hatte ich das Gefühl, denn als sie anfingen wirkte es so, als wenn sie ein paar Minuten vorher erst von ihrem Auftritt erfahren hatten... aber im Laufe des Konzerts haben sie es dann rumgerissen und einen lustigen bis vortrefflichen Auftritt hingelegt, allerdings gab es verdammt viele Crowdsurfer, es war fast schon störend, aber geil... Ich hatte wirklich Spaß und war das erste Mal richtig drin im Konzert... auch dem Core-Blümchen hat es gefallen, auch wenn sie es fast schon abwertend als Saufmusik abtat... Nur durch J.B.O. habe ich erfahren, das Udo nicht Udo gesprochen wird sondern You Dee Oh, ich nenn sie trotzdem UDO, da wir aber vorm Samstagsheadliner noch irgendwas zu uns nehmen wollten, nutzten wir die alten Herren um nochmal durchzupusten... Und dann kam das wohl stimmungsvollste und meiner Meinung nach auch beste Konzert des Rock Harz. Ich weiß nicht, ob es nur am Feuer lag und am Plauderton, den der Sänger drauf hatte, aber In Extremo haben mich begeistert, auch wenn sie meinen absoluten Favoriten den Spielmannsfluch nicht gespielt haben, was ich ja nach dem im Fernsehen übertragenen Auftritt beim Rock Am Ring dieses Jahres erwartet hatte, war ich teilweise doch total drin in der Musik und von der Feuershow hin und weggerissen... auch mein Herzbarometer lief auf Hochtouren, obwohl es dem Core-Blümchen wohl nicht so gefallen hat... aber bei so manchem Lied musste ich schon schmachtend rüberschielen... Und als mich dann nach Küss Mich noch eine nette Dame hinter mir ganz zärtlich über mein Haupt streichelte, weil sie meine weiche Jacke so toll fand, da war für mich eh der Abend gerettet, wenigstens eine, die bemerkt wie süß ich eigentlich bin...
    Ich würde ja eigentlich gern hier den Bericht beenden ohne das unsägliche Ende erwähnen zu müssen, aber der Vollständigkeit halber erwähne ich jetzt auch Haggard... Ich weiß nicht, hatte ich zuviel erwartet, als ich mir mal die CDs angehört hab und mich auf was schönes symphonisch brutales gefreut, aber erst meckert der Sänger rum und als es dann endlich losgeht hab ich fast Angst, dass ich spontanen Ohrenkrebs bekomme, also was diese Opernstimme da drin gesucht hat weiß ich nicht und auch sonst war es doch sehr langweilig... Wir gingen dann um dem... ja ich nenn das jetzt echt mal Lärm... zu entkommen, auf dem Rückweg zur Bühne kann ich noch mit meinem Musikwissen glänzen und jemandem sagen, dass Herr Mannelig eigentlich von In Extremo stammt... auch wenn das natürlich auch schon auf älterem Liedgut basiert wahrscheinlich und dann haben wir uns schmerzerfüllt den Rest von Haggard angesehen, nur um festzustellen, dass Long Distance Calling ja eine Instrumentalkapelle sind... die aber zum Ende auch nichts mehr reißen konnten... schade eigentlich, aber ich hatte wenigstens auf dem Festivalgelände vom RockHarz in dieser Nacht die Idee zu einer neuen Ausrichtung meiner persönlichen Musik... anders ausgedrückt, mir kamen einige Songideen und ich werde die Tage mal wieder mein Tonstudio nutzen, um mal zu testen ob das was wird...

    Fazit

    Der Zeltlagerblob hat durchgehalten und eigentlich war es der beste Tag, geile Performance von In Extremo, schöne Musik gehört, tolle Shows gesehen, viel gelacht, viel Spaß gehabt, schön scheissen gewesen, Festivalherz was willst du mehr, die Plane hat dem Wind standgehalten und der Alstertag war ein voller Erfolg...



    Tag 4

    Der Rückreisetag beginnt früh morgens um halb 7 und beginnt mit dem Abbau des Camps, nachdem wir das erledigt hatten wurde dann der Müll zusammengepackt und netterweise haben wir von unseren Nachbarn noch einen Müllsack bekommen, denn wir hatten nur 2 und die waren nichtmal wirklich gefüllt, wir haben irgendwie extrem wenig Müll gehabt... naja gesittet halt... im dritten Sack wurde dann der kaputte Schlafsack vom Core-Blümchen und eine leere Palettenpackung Bier verstaut und dann gings Müllpfand abholen... Und dann ging es zurück, wir wollten unbedingt auf dem Rückweg durch die sagenumwobene Geisterstadt fahren, die aber gar nicht mehr so geisterhaft war, wie bei unserem ersten Besuch 2009... im Grunde bestand die Stadt zwar immer noch nur aus einer Straße, die im Kreis ging und verfallenen Häusern, aber es standen im Vergleich zum letzten Mal einige Autos herum... Wir folgten dann fälschlicherweise 2 Fahrzeugen, die aus dem Hochsauerland kamen und kehrten dann nach fast 3 Kilometern Feldweg um und fuhren eine andere Strecke, kauften noch Ostzigaretten als Andenken und hielten dann den ganzen Weg Ausschau nach einem McDonalds an der Autobahn... für mich hätte es auch BurgerKing sein können aber das Core-Blümchen wollte unbedingt McDonalds. Da wir so früh waren und um 10 Uhr 30 dann auch irgendwo hinter Braunschweig einen Autohof mit McDonalds fanden gab es dort nur Frühstück... ich war kurz vorm Ausrasten, ich wollte gerade anfangen "Falling Down" zu zitieren, aber hab mich dann doch zusammengerissen... Der Rest der Fahrt verlief relativ ereignislos und wir entschieden uns dann kurz bei meinen Eltern vorbei zu schauen und meinen Kram da abzuladen, netterweise hatte mein Vater dann den Vorschlag uns zum Bahnhof in Herford zu bringen, von dem aus der Weg nach Dortmund für mich und nach Gütersloh fürs Core-Blümchen leichter war... Quasi im Vorbeischauen sah ich dann noch das 2:2 von Brasilien und Paraguay bei meinen Eltern und konnte mich zum ersten Mal richtig schön frisch machen... neues T-Shirt an und noch ein paar Vorräte abgreifen und dann ab zum Bahnhof...
    Kurz vor Gütersloh hatte ich dann nochmal richtig Herzrasen, als sich das Core-Blümchen verabschiedete und entschwand...
    Gegen 14 Uhr war ich dann auch zu Hause angekommen und hab erstmal richtig geduscht, das war echt mal richtig herrlich... obwohl ich ja mehr der Badewannen-Typ bin. Aber egal, alles in allem war ich dann doch froh mich endlich mal abends richtig schlafen zu legen mit nem angenehmen Untergrund und ner verstellbaren Kopfstütze... wunderbar...

    Gesamtfazit

    Das Gesamtfazit kann ja nur gut ausfallen, tolle Leute dabeigehabt, besonderen Dank an die beiden tollen Begleiter und an alle die beim Festival mitgewirkt haben und dieses Wochenende zu einem ganz tollen gemacht haben... Danke einfach, dass ich ein Teil davon sein konnte... Musik war größtenteils gut, klar gabs da Haggard, aber mal davon abgesehen war eigentlich nichts wirklich schauderlich und besonders die Jungs von Caliban haben mir gezeigt, dass es einfach nicht darum geht, was genau man hört, sondern einfach nur, dass wir doch im Endeffekt alle Musik hören... ob nun Core oder Trve Metal, Black, Death, Power, Heavy, Pagan, Viking, Grind, Folk, Deutschrock... es ist doch alles Musik und vieles davon ist viel zu erhaben, als dass man sich in Kleinkriege zwischen den einzelnen Richtungen zermürben muss... ich fand es toll zu sehen, wie auf einem Festival alle zusammen einfach nur ne fette Party feiern und es keine musikalischen Grenzen dazwischen gab... danke für dieses unglaublich schöne Gefühl, dass wir doch eigentlich alle Musikfans sind...

    Das ist ein gutes Schlusswort, es schrieb für Sie... der Chesney Li...
  • Festivalkalender 2011 steht jetzt!

    2011年 05月 24日 01:53

    Ich habe mich nun entschieden, welche Festivals dieses Jahr die Ehre meiner Präsenz genießen dürfen. Eigentlich war ja geplant, dieses Jahr mit 3 sich in der Größe steigernden Festivals zu begehen, aber nachdem ich an der Schwarz-Gelben Stadtsause teilgenommen hab, die so manche Love-Parade ziemlich erbärmlich aussehen ließ und mein Budget ein wenig gesunken ist, sind meine Überlegungen in eine andere Richtung tendiert.

    Beginnen werde ich den Reigen in der Hauptstadt um meinen Geburtstag rum, damit ich den dann da feiern kann, erst ZITA ROCK FESTIVAL 2011 und dann die Nacht durchfeiern in meinen Geburtstag rein, das klingt nach Spaß... natürlich findet das Ganze nicht im Ritz statt, wie scherhaft von mir geplant war, aber in Berlin gibts ja genug Plätze zum Feiern, nich wahr? Werde mir aber wohl nur den Sonntag beim "Zita" geben, zwar spielen Samstags Mono Inc. und Zeraphine, wenn ich richtig informiert bin, aber allein für Samsas Traum werd ich mir das geben... naja und anschließend feiern!

    Dann gehts zurück in die Kleinstadt Bünde und dort findet dann am 24./25. erneut meine Geburtstagsparty statt, am 24. im kleinen Kreis zum Intimcasting, wer mich nach Wacken begleiten darf, genauer Name steht noch nicht fest, naja und am 25. dann noch einmal feiern im Kreis der Doberg Kickers...

    Am 02. Juli gehts dann ab nach Bonn, wahrscheinlich mit strassentaenzer und einer fast genauso bezaubernden Begleiterin zu einem Festival, dass mehr durch Zufall in mein Blickfeld gerutscht ist. Mir ist aufgefallen, dass ich Die Apokalyptischen Reiter dieses Jahr nicht sehen würde und da habe ich dann einfach mal geguckt, wo die denn so auftreten, naja und dabei fiel dann mein Augenmerk auf die RHEINKULTUR, das Meiste, was da auftritt kenn ich nicht, sagt mir vom Namen her was oder ist absolut uninteressant, aber eigentlich ja auch egal, weil es ja umsonst und draußen ist und einmal im Jahr brauch ich meine Reitermania, auch wenn mich das aktuelle Album noch immer nicht überzeugen konnte.

    Dann kurze Pause zum Durchschnaufen und dann gehts ab in den Harz mit meinem Tebbibär und der liebreizenden Zuckerfee zum ROCK HARZ 2011, dessen Billing is einfach der absolute Wahnsinn, ich könnte zwar jetzt aufzählen, welche Bands mir alle gefallen, aber wenn man mal auf die Seite geht, dann wird einem schnell klar, dass mir die fast alle gefallen. Das tolle am Rock Harz ist halt einfach, dass man, wenn man das Stehvermögen und die Durchaltekraft oder andersrum hat alle Bands sehen kann, weil es keinerlei Überschneidungen gibt. Das fand ich schon bei meinem letzten Besuch dort höchst anständig und dieses Jahr ist es wie ein Billing nur für mich gemacht, darum freu ich mich darauf ganz besonders. Dazu mein bester Freund und die bezaubernde J. dabei, was kann schöner sein?

    Ja was eigentlich, WACKEN 2011, das größte METAL-Festival von allen sollte man meinen. Ich bin mir da noch nicht so wirklich sicher, die Bandbestätigungen waren am Anfang der absolute Hammer, Judas Priest & Ozzy Osbourne, allein dafür wirds das fetteste Festival des Jahres und ein würdiger Abschluss meiner Tour, aber es ist leider auch viel Müll dabei, ich meine jetzt gar nicht unbedingt Slime oder Betontod, mir machen mehr diese Oktoberfest anmutenden Bands sorgen wie Ski King oder Edelweiss. Allerdings ist der Vorteil bei solchen Riesenfestivals, dass man wenn man es nicht will nichts davon mitbekommt, dass diese Leute überhaupt da sind und bei sich überschneidendem Programm wirds eh wieder schwer genug überhaupt alles zu sehen, was man gern sehen würde, ich glaube das sind beim Wacken dies Jahr auch so an die 30 Bands... aber warten wir mal gespannt auf die Running Order und natürlich wer mich dahin begleitet, denn das entscheidet sich ja erst in nem Monat. Fest steht, es wird der Abschluss einer Festival Saison, die kräftezehrend wird, aber ich decke damit ganz gut meine breitgefächerte musikalische Range ab und das war mir dieses Jahr eben auch mal wichtig, nachdem ich letztes Jahr aufgrund diverser Engagements nichteinmal 2 Wochen Urlaub hatte.

    Abschließend bleibt zu sagen, dass ich hoffe, dass an den besagten Terminen gutes Wetter herrscht, meine Kamera einigermaßen gut funktioniert und ich einiges an Erinnerungen festhalten kann, dann natürlich die Freude darauf alte Bekannte wieder zu treffen und einfach einen richtig geilen Festivalsommer zu haben. Ich werde natürlich auch wieder Festivalberichte schreiben, denn was ist ein Festival ohne eine zu "E-Papier" gebrachtes Erinnerungsschreiben mit Bildern. Ich freu mich drauf!!!

    STAY TRVE TO YOVRSELF!!!
  • Bundesvision Song Contest 2010 - Kurzer Rückblick

    2010年 10月 2日 09:21

    Wie schon im letzten Jahr habe ich mich dieses Jahr wieder davor gesetzt und gehofft, dass es ein illustres Teilnehmerfeld gibt. Weil ich mich diesmal vor der Show nicht informiert habe und keine Ahnung hatte, wer eigentlich auftritt habe ich das Ganze völlig unvoreingenommen angesehen. Hier jetzt also ne kurze Zusammenfassung.

    Das Event fand statt in der Max-Schmeling Halle in Berlin und moderiert haben Stefan Raab und Johanna Klum, die wohl erneut nur wegen der Schauwerte vor Ort war.

    01 Hamburg - Selig
    Ich mag die Band eigentlich ganz gern, die Bühnenshow war gut inszeniert, leider hat Pro7 bei der Bildregie etwas gepatzt und daher wirkten die Bilder nicht rund, allerdings zieht das den Auftritt nicht wirklich runter, denn der Song war leider nur Durchschnitt und zündete bei mir nicht gänzlich. (3/5)

    02 Rheinland-Pfalz - Auletta
    Joa, irgendwie echt nicht mehr als Durchschnitt, klingt wie Indie von nebenan, reizte mich gar nicht (2/5)

    03 Sachsen - Blockflöte des Todes
    Projektname schonmal Hammer, die Musik ist gewöhnungsbedürftig, eigentlich etwas langweilig, ein sehr guter Text und ein cooler Schneeeffekt retten es aber in die Durchschnittlichkeit (3/5)

    04 Bremen - Kleinstadthelden
    Auch hier wieder nichts besonderes, bubiehafte Indieband ohne große Überraschung. (3/5)

    05 Mecklenburg Vorpommern - Sebastian Hämer
    Ok, hier also der erste Totalausfall in meinen Ohren, erinnerte mich sehr an eine Abziehkopie von Söhne Mannheims im Schlafwagen, dazu keinerlei Wiedererkennungswert, fand ich ganz grausig. (1/5)

    06 Niedersachsen - Dirk Darmstaedter & Bernd Begemann
    Tja, Rock'n'Roll, Fußwippmusik, nicht wirklich gut aber unterhaltsam, naja und mit nem witzigen Gitarrenintermezzo, klingt halt alles in allem 50 Jahre alt und leicht angestaubt, aber ich mochte es irgendwie (4/5)

    07 Brandenburg - Das Gezeichnete Ich
    Direkt beim ersten Ton war ich verliebt, ich kannte den Song nicht und bin dann irgendwie fast weggeträumt, aber im positiven Sinn, die Musik hat mich gefangen, großartig und herrlich, bisher der beste Song des Abends, großartig (5/5)

    08 Schleswig-Holstein - Stanfour
    Also das ist schon denkwürdig, wenn mir der Sprechgesangspart noch am Besten an nem Song gefällt und ich mich wundere, warum soviel Englisch vorkommen kann. Tja eigentlich Durchschnitt aber der Rapper und der Funkenregen wirken Wunder. (4/5)

    09 Hessen - Oceana & Leon Taylor
    Nette Barmusik, guter Groove, geht gut ins Ohr und hat eine gute Englisch/Deutsch Gewichtung, passt sehr gut, mochte ich. (4/5)

    10 Saarland - Mikroboy
    Langweilig irgendwie, 2 Gitarren und das Gefühl eine ganz schlechte KettcarKopie zu sehen. (2/5)

    11 Thüringen - Norman Sinn & Ryo
    Die "Stop-and-go-Performance" fand ich eigentlich ganz cool, aber das allein reicht nicht, der Sound klingt wie ein 3. Auftritt von Clueso und ist extrem langweilig ausgefallen. (2/5)

    12 Bayern - Blumentopf
    So la la, ja so war der Auftritt tatsächlich, da rettet auch ein Zirkus nichts, klang genau wie die kleinen Schnipsel zur WM, nicht mein Ding, sorry. (2/5)

    13 Sachsen-Anhalt - Silly
    Ja gut, Musik und Stimme hat mir gut gefallen, noch nie was von der Band gehört gehabt und direkt geflasht, leider hab ich vom Text nich so viel mitbekommen, das was ich gehört habe war der Refrain und den fand ich mehr oder weniger bescheuert. Gibt also Abzug in der B-Note, ansonsten aber wirklich nett. (3/5)

    14 Baden-Würtemberg - Bakkushan
    Wer hier ein wenig Orient erwartete wurde enttäuscht, Mando Diao für Arme, ein wenig zu eintönig, hätte man vielleicht mehr draus machen können, allerdings gibts Pluspunkte für die geworfene Trommel zum Ende, ich steh auf Bühnenabriss, aber mehr wars halt leider nich. (3/5)

    15 Berlin - Ich+Ich
    Hier gab es dann den Orient, Adel gewohnt souverän aber etwas flotter als man das so kennt. Der Indianer-eske Co-Sänger hat mich sehr amüsiert und machte das Gesamtpaket rund, für einen Favoriten vielleicht trotzdem etwas wenig. (4/5)

    16 Nordrhein-Westfalen - Unheilig
    Ja, was soll man zu Unheilig noch sagen, steiler Aufstieg nach all den Jahren, extrem gehypte Band, die sich keine Blöße gab, ganz fieser Anwärter auf den Sieg. Ich bin ja etwas zwiegespalten der Entwicklung gegenüber, ich nehm ihnen einfach den Auftritt bei Big Brother übel, den ich durch Zufall sah. Dennoch (5/5)

    Tja, nachdem alles durch war, hab ich mir im Schnelldurchlauf nochmal alles angehört und mich für Brandenburg entschieden, nicht als Gewinner sondern als meinen persönlichen Lieblingssong des Abends, den Gewinner hatte ich schon befürchtet, es waren natürlich am Ende Unheilig und im Endeffekt muss man ja sagen verdient. Was mich überrascht hat, war die Platzierung von Silly, denn mir waren die gänzlich unbekannt und so Bombe war der Song nicht. Naja Fremdschämen sollte man wohl für Niedersachsen, die 4!!! Punkte geholt haben und die noch aus dem eigenen Bundesland. Hier nochmal die offizielle Abschlusstabelle:

    164 Nordrhein-Westfalen
    152 Sachsen-Anhalt
    100 Berlin
    94 Bayern
    87 Brandenburg
    79 Thüringen
    60 Schleswig-Holstein
    40 Hamburg
    39 Baden-Württemberg
    22 Mecklenburg-Vorpommern
    20 Bremen
    20 Sachsen
    18 Hessen
    17 Rheinland-Pfalz
    12 Saarland
    4 Niedersachsen

    Nun ja damit dann erstmal bis nächstes Mal!
  • Seen Live (Stand 06.06.2012)

    2009年 07月 18日 00:03

    Mir fiel kein besserer Titel ein, hier dann also der unvermeidbare Eintrag mit der Auflistung, der bisher live gesehenen Bands, der natürlich ständig aktualisiert wird! (Ist übrigens besser als alles einfach als "seen live" zu taggen, das nervt nämlich übelst)

    Hier die wahrscheinlich unvollständige Liste!

    Truck Stop
    Crux

    2005
    The Friday Permanents (2x)
    Welle: Erdball

    2006
    Tanzwut
    The Friday Permanents
    Welle: Erdball
    Authorsen & Friends
    The Rattles
    ReCartney (2x)
    Krypteria
    Schelmish
    Saltatio Mortis
    Subway To Sally (2x)

    2007
    Boppin B
    Mein W:O:A 2007
    Rose Tattoo
    Sodom
    Tyr
    Saxon
    Turbonegro
    J.B.O.
    Blind Guardian
    Schandmaul
    Dimmu Borgir
    Iced Earth
    Die Apokalyptischen Reiter
    Stratovarius
    DIR EN GREY
    Turisas
    Type O Negative
    Municipal Waste
    Unheilig
    Subway To Sally
    Mein Mittelalterliches Spectaculum (Telgte)
    Rayneke
    Heidenlärm
    Saltatio Mortis
    Duivelspack
    Cultus Ferox (2x)
    The Friday Permanents (2x)
    Eisheilig
    Letzte Instanz (2x)

    2008
    The Friday Permanents
    Benedictum
    Alice Cooper
    WACKEN 2008
    Iron Maiden
    Primordial
    Ensiferum
    Sabaton
    Sonata Arctica
    Opeth
    Psychopunch
    Corvus Corax
    Avantasia
    Axxis
    Lordi
    Falchion
    Kivimetsän Druidi
    Battlelore
    Korpiklaani
    Smoke Blow
    Die Toten Hosen
    Capud Draconis
    Volkstrott
    Coppelius
    Schelmish (2x)
    Saltatio Mortis (2x)
    Schandmaul

    2009
    K.I.Z.
    Fiddler`s Green
    EAV
    Hangman`s Reputation
    Isolated
    Cripper
    D.T.A.
    Heidevolk
    Nachtgeschrei
    TrollfesT
    Ingrimm
    Coppelius
    Post Reveries
    Fire In The Attic
    Axxis
    Ahnengrab
    Ex Deo
    Swashbuckle
    Unleashed
    Alestorm
    Einherjer
    Moonsorrow
    Korpiklaani
    Northern Beach
    Beatallica
    J.B.O. (2x)
    Die Toten Hosen (2x)
    Cromdale
    Akrea
    Equilibrium
    Die Apokalyptischen Reiter (2x)

    2010
    Jackie Chan
    Prosto z Chile
    Athorn
    Grailknights
    Birth Control
    Die Apokalyptischen Reiter
    Heidevolk
    Swashbuckle
    Varg
    Eisregen
    Equilibrium
    Ensiferum
    Twilight of the Gods

    2011
    Neaera
    Stratovarius
    Hypocrisy
    Frei.Wild
    Vogelfrey
    Stahlmann
    We Butter the Bread With Butter
    Powerwolf
    Caliban
    Saltatio Mortis
    Hammerfall
    Eisregen
    Fiddler's Green
    Silverlane
    Guns of Moropolis
    Orden Ogan
    Feuerschwanz
    Tyr
    Turisas
    J.B.O.
    In Extremo
    Haggard
    Long Distance Calling
    Major Healey
    The Creapers

    2012
    Steel Panther
    Cypress Hill
    Lamb of God
    Kasabian
    Killswitch Engage
    Guano Apes
    Gossip
    Machine Head
    Soundgarden
    Evanescence
    Motörhead
    The Ting Tings
    Tenacious D
    Pete Doherty
    Billy Talent
    Keane
    Metallica
    The Hives
    The Offspring
    MIA.
    Die Toten Hosen
    Deichkind
  • Bundesvision Song Contest 2009 - Ein Resumee

    2009年 02月 14日 09:30

    Ich habe mir eben den Bundesvision Song Contest auf Pro 7 angesehen, vor allem um Rage in diesem besonderen Umfeld zu sehen und mal wieder einen Blick in die Mainstreammusik Deutschlands zu riskieren.

    In der Metropolis Halle zu Potsdam traten wieder 16 Künstler (1 pro Bundesland) auf und boten ein gemischtes Programm an, moderiert von der wundervollen Johanna Klum und dem Initiator des ganzen Stefan Raab.

    Die Beiträge:

    01 Hessen Fräulein Wunder

    Ja, da kann man bedenkenlos zugreifen, das war ein sehr schöner Beitrag, melodisch und zugleich erfrischend, ich mag die immer mehr, je mehr ich von denen höre. Leider hat die Sängerin einige Töne verzogen, was aber auch an den Mikrofoneinstellungen gelegen haben kann, denn das war ein durchgängiges Problem, bis auf ein paar Ausnahmen!
    Von mir gab es in der Vorabwertung 3 Sternchen!

    02 Saarland P:LOT

    Ein sehr schwacher Coldplay Abklatsch, war mein erster Gedanke, der sich auch irgendwie nicht mehr von mir löste, es fehlte hier einfach irgendwas existenzielles um mich zu erreichen, Vorabwertung: 0 Sternchen

    03 Mecklenburg Vorpommern Marteria

    Eigentlich gar nich so schlecht, aber mir war das irgendwie zu gewollt cool, hat mich gar nicht angemacht, einfach nich mein Ding sowas, denk ich. 0 Sternchen

    04 Sachsen-Anhalt Angela's Park

    Der Text des Songs war kritisch, doch leider kam er bei mir nicht so richtig an, denn der Titel Generation Monoton war irgendwie Programm, nicht schlecht aber etwas monoton, kam mir vor wie MIA. in sexy irgendwie. 1 Sternchen dennoch.

    05 Nordrhein-Westfalen Rage

    Ja, handgemachte Musik ausm Pott und Rage mal auf deutsch zu hören war auch ne Erfahrung, ganz klar einer meiner persönlichen Favoriten für den heutigen Abend gewesen. Volle 5 Sterne in der Vorabwertung für die wirklich schöne Nummer.

    06 Thüringen Chapeau Claque

    Mir persönlich war das irgendwie zu langweilig, werd ich überhaupt nicht bei warm, Thüringen hat soviel gutes zu bieten, wie Die Apokalyptischen Reiter, Eisregen oder Transilvanian Beat Club und dann soll es so ne irgendwie schwammige Nummer richten? 0 Sterne, weils keine Negativsterne gibt bei mir!

    07 Brandenburg Sven van Thom

    Von dem Herren kannte ich bisher nur Trauriges Mädchen aber die Nummer isn Partytrack, fand ich sehr stylisch, hat mich an den ganz frühen Raab erinnert, zu Börti Börti Vogts Zeiten, sehr amüsant, unterhaltsam, lustig. 4 Sternchen

    08 Bayern Claudia Koreck

    Ja mei, wos wor'n des? Überhaupt gar nicht my cup of tea und noch dazu hat die Dame mich sehr an Nicki erinnert, mit der mich mein Vater immer gequält hat früher, heute würde die genau so an Schmarn machen, das war goar nix!
    0 Sternchen!

    09 Schleswig-Holstein Ruben Cossani

    Auch wenn mir im Spot von Schleswig-Holstein ein wenig das WOA abgegangen is, muss ich sagen, nette Nummer, poppig geht ins Ohr, der liebe brave Bühnenauftritt hatte was von The Beatles nur eben lange nicht so frenetisch gefeiert, aber guter Titel zum Nebenbeihören. 2 Sterne

    10 Niedersachsen Fotos

    Sehr schöner Indie-Pop aus Niedersachsen, hab schon oft von den Fotos gehört, aber noch nie Musik dazu und bin umso erstaunter, dass es doch auch für meine Ohren recht bekömmlich war. 3 Sterne

    11 Bremen Flowin Immo et Les Freaqz

    Hammergeiles Stück, verdammt freaky und cool, Atter, Atter, coole Performance, ich hatte Tränen in den Augen, superknaller Unterhaltung, fands super, auch wenns irgendwie total ausm Rahmen fiel, oder gerade deswegen. Hatte so den Charme von Knorkator beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest vor Jahren. 4 Sterne

    12 Rheinland-Pfalz Pascal Finkenauer

    Schon wieder son Pop-Rock Ding, irgendwie cool aber es fehlte was, vielleicht doch etwas zu minimalistisch. 1 Stern

    13 Sachsen Polarkreis 18

    Gänsehaut, wahnsinnig atmospherische Nummer, geniale Idee mit den Glaskästen und den verendenden Musikern, tolle Performance, auch wenn das Mikro hier extrem leise war. Musste zwischendrin sogar an die großen a-ha denken, mag die Polarkreis Musik supergern. 5 Sternchen

    14 Baden-Württemberg Cassandra Steen

    Tolle Stimme, aber musikalisch nicht mein Ding, einiges von Glashaus find ich toll, aber das hier, ne! 0 Punkte

    15 Hamburg Olli Schulz

    Oh Man, der Bibo, hat echt was die Nummer, supercoole Partybombe, Olli Schulz in Perfektion, auch seine Kommentare bei Elton und direkt nach der Nummer, ich mag ihn! Gibt nochmal 4 Sternchen (5 mit Symphatiebonus)!

    16 Berlin Peter Fox

    Ja der Affenkopf, ich weiß nich, der Text ist zwar ganz cool aber ich kann den Kerl einfach nicht ausstehen, wirkt auf mich irgendwie zu überheblich, auch die ganze Performance war mir einfach too much, ich weiß gar nicht warum der so gehypet wird... tja für mich gabs nachm ersten hören 0 Sternchen und da wäre ein möglicher Symphatiebonus schon drin um nich im Minus zu landen.



    Endstand

    01 Berlin - 174
    02 Sachsen - 131
    03 Nordrhein-Westfalen - 112
    04 Baden-Württemberg - 104
    05 Hamburg 73
    06 Hessen 53
    06 Thüringen 53
    08 Schleswig-Holstein 44
    09 Brandenburg 37
    10 Bayern 34
    11 Bremen 25
    12 Rheinland-Pfalz 23
    12 Mecklenburg-Vorpommern 23
    14 Saarland 21
    15 Niedersachsen 12
    16 Sachsen-Anhalt 10

    Fazit

    Also alles in Allem eigentlich eine ganz nette Show, auch wenn ich mich die ganze Zeit frage, warum der blöde Affenkopf gewonnen hat, Platz 2 und 3 sind ja ganz ok, wundern tut mich, dass es der gute Olli Schulz auf Platz 5 geschafft hat und es freut mich sehr. Na ja, vielleicht war Deutschland für den Urlaub am Attersee noch nicht bereit, aber ansonsten hatte ich einen unterhaltsamen Abend. Danke Stefan!

    Vielleicht noch als kleine Anregung an das Eurovision Song Contest Komitee vom NDR, nehmt euch doch daran mal ein Beispiel, hier werden Talente gefördert und es gewinnt am Ende der Titel, den die Nation gut findet, wenn der in Moskau dann baden geht, dann seid ihr es nicht gewesen, aber was wenn nicht. Ihr solltet mal über ne Frischzellenkur nachdenken und den Raab den Bundesvision Song Contest als deutschen Vorentscheid austragen lassen. Hätte man sich den nämlich früher mal warmgehalten und nicht permanent gegengeschossen könnte Deutschland auch da mal mit nem Platz unter den ersten 10 nach Hause kommen und nicht als Letzter! Das nur noch dazu, ansonsten eine Gute Nacht!
  • WACKEN 2008

    2008年 08月 12日 04:28

    Do., 31. Jul. – Wacken Open Air 2008

    Vorweg möchte ich erst einmal einen großen Dank an die Person schicken, die mir das dieses Jahr überhaupt möglich gemacht hat, obwohl schon alles ausverkauft war noch nach Wacken zu kommen: Zwantji

    Desweiteren geht ein Dank an den getreunen Cargath, der sich als Fahrer bereit erklärt hat und mich dort hinbuchsiert hat.

    Montag 28.07.
    Eine relativ unkomplizierte Autofahrt, auf der ich auch tatsächlich meine Karte dabei hatte begann um 8 Uhr in der Früh am Bahnhof Bielefeld (Brake), wo neben dem Navi auch noch eine etwas frustrierte Frau vom EDEKA verrückt spielte und uns unbedingt von ihrem Parkplatz haben wollte obwohl eh kein Mensch in der Gegend war, der dort hätte parken wollen ging auf dem heiligen Gelände auf dem Campingground C zuende, wo unsere Kolonne ankam.
    Mit circa 12 Personen und einem unglaublichen Komfort, wie 500 Liter kaltem Bier, einer eigenen Dusche, einer Fritöse, einem Kühlschrank und jeder Menge anderer Assecoires, die das Leben erleichtern begannen wir den ersten Tag nach dem Aufstellen der Zelte mit den ersten Bieren!
    Eine interessante Nachbarschaft um uns herum eilte alsbald herbei und wurde Teil einer großen Familie, dazu gehörten auch die Jungs von den lustigen Paintballs, die mit paramilitärischen Bonbons, gefüllt mit Farbe für Erheiterung sorgten. Viel Bier floß durch die Kehlen der durstigen Camper bei Aussentemperaturen von über 30 Grad und die Party nahm ihren Lauf, es wurde viel gelacht, man verstand sich einfach, schließlich ging es ja nicht um das was im Alltag zählte, man machte Urlaub!
    Und so entschied ich mich dann auch, obwohl ich mit dem Rauchen aufgehört hatte, nochmal kräftig den Schornstein anzuschmeissen und zu rauchen bis die Lunge glüht. Seit ich wieder daheim bin, hab ich da zum Beispiel überhaupt kein Bedürfnis mehr nach...
    Der Montag abend stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Kennenlernens und Beschnupperns. So gegen 3 Uhr wurde dann auch der Bierhahn abgedreht und es ging ab in die Heia. Nächtliche Untermalung durch Rammstein ließ einen Schlaf jedoch kaum zu.

    Dienstag 29.07.
    Der Dienstag begann so circa 3 Stunden später um 6 Uhr morgens mit einem absoluten Highlight. Ich meine, man kennt ja den Begriff Bierfrühstück und auch Katerfrühstück, aber das war dann noch ne Spur härter. Wenn morgens um 6 Uhr der erste Sambuca aufm Tisch steht und pinnchenweise schnell verzehrt wird, dann kann das nur schrecklich enden. Wenn dann jedoch auch noch jemand diesen Sambuca zur Hälfte allein trinkt und gerade vom Force Attack kommt und davon auch in jedem 2ten Wort erzählt und noch von einigen anderen Dingen die keiner wissen will, dann ist das übel. Mal ganz davon abgesehen, dass es üble Auswirkungen auf ihn selbst hatte, da er ne Stunde später aufstand und nach 3 taumelnden Schritten mit dem Gesicht nach unten vor einem der Zelte liegen blieb und von Chris und David in "die Hölle" gelegt werden musste um auszunüchtern, war es doch recht amüsant.
    Der Dienstag jedoch hatte neben brütender Hitze um die 35 Grad und einem mir selbst auferlegten Alkoholverbot noch einiges mehr zu bieten. Der Campingplatz war schon voll, als wäre bereits Mittwoch und bei etlichen Rundgängen konnte man schon einige Bekanntschaften mit den merkwürdigsten Menschen machen.
    Tja, aber am Abend wurde nach 3stündigem Anheizen des ach so tollen Schwenkgrills dann auch mal wieder Wurst und Fleisch serviert. Dazu natürlich das gewohnte Kräuterbaguette, dass wohl in 10er Packs gekauft wurde, ich wette wir haben in der Woche über 100 Kräuterbaguettes durchgebracht... aber das ist nur ne Schätzung.
    Der Dienstagabend machte sich nachtbereit als ich entschied ihn für beendet zu erklären, damit ich dann auch noch was trinken konnte. Da war es so gegen 22 Uhr. Und wenn mich nicht alles täuscht müsste das auch der Abend gewesen sein, an dem ich die erste verheerende Niederlage im Kartenspielen gegen eine Frau einstecken musste. Aber ich hab es gern getan.
    Krank gelacht habe ich mich mit Christian, der einfach ne Ulknudel ist und wenn man so ne Steilvorlage bekommt, wie jemand der einem von einem Klogang aufs Dixi erzählt, der nach dem Scheißen zum Papier greift und merkt: "Hm, das reicht nicht!" und seine Hose an den Haken hängt um seine Boxershorts für den Rest der Sauerei zu benutzen, dann kann man auch nicht anders als lachen...
    Was ich allerdings nicht mehr weiß ist, wieso "Who's that?" so lustig war. Ich meine, dass es dabei um einen Kerl ging, der seine Fäkalien in einer Plastiktüte sammelte und sie mit sich herumtrug und von zwei Polizisten, die scheinbar eine Englischschwäche hatten gefragt wurde "Who's that?" während sie auf die Scheiße zeigten und der Kerl mit "Werner" oder so antwortete... weiß ich echt nicht mehr, war auf jeden Fall ein Running Gag, wenn jemand neues bei uns ins Camp kam.
    Aber den Vogel abgeschossen hab ich selbst, als ich versucht habe mit einem Bayern zu reden. Wir konnten uns nicht auf eine Sprache einigen, weil er sich weigerte Deutsch zu sprechen, weil er behauptete es nicht zu können, lieber englisch sprechen wollte. Na ja und so sprach ich: "Ich kann besser Deutsch als du Englisch!" Das war einer für die Geschichtsbücher, eigentlich wollte ich ja sagen, ich kann besser englisch als er deutsch, aber so herum war es schon recht amüsant. Wurde auch immer angewendet wenn irgendwer ins Camp kam, so wie z.B. bei dem betrunkenen Iren, der Nachts mit einem Deutschen bei uns vorbeikam. Jedoch wirkte er mehr wie ein Pflegefall, er suchte eine Jägermeisterfahne, da er da wohnen würde, sein Begleiter verschwand irgendwann einfach und der Ire pennte wie ein Stein. Christian und Ich entschieden uns dann, ihn da sitzen zu lassen, da schadete er ja keinem. Wir entschieden, dass wir zu betrunken waren um weiter zu machen, ich behauptete jedoch: „I can still land a Flugzeug on a Streichholzschachtel!“ worauf nur ein durch Lachen unterbrochenes: Ich kann besser Deutsch als du Englisch! kam.
    In dieser Nacht bestimmten Boehse Onkelz die Zeltplatzbeschallung.

    Mittwoch 30.07.
    Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Druckbetankung und der Sonnenanbetung. Der Tag an dem ich am längsten geschlafen hatte sollte auch der härteste der ganzen Woche werden. 13 Uhr Frühstück: 4 Bier, dazu ein Kräuterbaguette, dann erst einmal mit Sören bisserl rumlaufen und Lars, Judith und Olli besuchen, die nur zwei Zeltplätze entfernt ihr Lager aufgeschlagen hatten, nämlich auf H, wo wir am Vorabend schon waren und auf P die erste Liveband sahen... kein Plan wer das war, irgendwelche Metalcore Fuzzis aber abgesehen von der Musik an sich klang das für einen improvisierten Zeltplatz Gig recht professionell...
    Nachdem wir die besucht hatten und sie dann einfach mit ins Camp genommen haben, ging es auch schon los. Der gute Lars langte so ordentlich zu, dass auch er sich bald in der "Hölle" wiederfand und dort ausnüchtern musste. Es war so dermaßen heiß, ich tippe mal so 40 Grad oder so also musste man viel trinken... tja Wasser ist teuer, also tranken wir Bier und Bier und Bier.
    Abends ging es dann auch schon zum ersten offiziellen Konzert. Die W:O:A Firefighters in einem völlig überfüllten Biergarten völlig betrunken angucken und während des Konzerts als Gimli einen auf VIP machen, den Sänger der Red Hot Chili Peppers dabei haben und immer weiter nach vorne kommen, während um dich rum ständig Leute labern, du wärst ein VIP „Don’t touch him, want an autogramme?“ Das hat schon mal richtig gerockt, da mein Bierhumpen schon auf der Hälfte leer war verließ ich mich auf die lieben Leute um mich herum, die mir immer wieder kräftig nachschenkten, danke dafür. Als wir dann endlich in Bühnennähe standen, waren auch von den 6 oder 7 Leuten, die losgegangen waren nur noch Sven und Ich übrig. Irgendwo hat mir dann auch Darth Vader aufgelauert und wir haben für ein Foto ein wenig rumgemacht. Man ist es seinen Fans halt schuldig... Als das Konzert dann zu Ende war ging es zurück ins Camp, wo es dann mit Trinken weiterging. Und irgendwann im Laufe der Nacht saß ich dann mit Christian alleine auf der Bank und wir beömmelten uns wegen irgendetwas, als plötzlich eine traurige junge Frau zu uns kam.

    Donnerstag 31.07.
    Da ich ja kein Unmensch bin und irgendwie eh nicht schlafen konnte, viel zu betrunken für was anderes war, entschied ich mich die Nacht mit Kartenspielen und ihr zu verbringen. So gegen 8 Uhr morgens, nach einer in der Handfläche ausgedrückten Zigarette und tiefgründigen Gesprächen, deren Inhalt irgendwo in meinem Unterbewusstsein verschollen ist und nachdem wir irgendwann, vor allem ich mit meiner penetranten Lache, das komplette Camp wieder wach hatten, entschloss ich mich ein wenig schlafen zu gehen, wobei das Gehen an sich eine echte Herausforderung war, wie ich bemerkte. Als ich 3 Stunden später wieder aufwachte, lag ich genauso da, wie ich eingeschlafen war.
    Ich machte mit Sören einen Rundgang, den ich jedoch im DRK Zelt beendete, wo ich direkt auf ne Trage gepackt wurde und mir direkt eine Infusion verpasst werden sollte. Glücklicherweise war Fachpersonal aus meiner Heimatstadt vor Ort und schickte mich stattdessen direkt ins Itzehoer Krankenhaus, ich hatte übelste Panik, vor allem, dass ich am Abend Iron Maiden verpassen könnte. Na ja wie auch immer, ich muss auch kurz einmal ohnmächtig gewesen sein, weil ich als ich wieder was merkte in einem Krankenwagen festgegurtet war und vom Gelände gefahren wurde. Dank Sören hatte ich wenigstens meine Dokumente und wichtigen Pillen bei mir.
    In der Notaufnahme angekommen traf ich erst mal auf eine ebenso kaputte Meute, wie ich mich fühlte, der eine hatte einen Glassplitter im Arm, der so groß wie ne Fensterscheibe war, daneben eine dehydrierte und auch sonst, sah man der Notaufnahme an, dass sie übervoll war. Tja ich hatte Glück, dass der Oberarzt nebenan vom Krankenhaus eine Praxis hatte und mich direkt aus der Notaufnahme mitnahm. Wir unterhielten uns über Metal und er erzählte mir, dass er am Abend auch mit seiner Tochter zum WACKEN käme zum Campen. (Dazu später noch was lustiges).
    Na ja dann packte er mich in seine Praxis, wo ich Maren kennen lernte. Maren ist die Arzthelferin, deren einziger Grund noch in der Praxis zu sein ein Notfall war, der war ich. Na ja die beiden legten mich an Tropf und ich bekam erst mal ne Dosis Glucose und Kochsalz um mich wieder in Gang zu bekommen. Währenddessen plauderte ich circa 2 Stunden mit der gutaussehenden, äußerst netten Maren, die mich sogar mit Essen und Trinken verwöhnte. Und damit nicht genug. Als ich fertig war hielt sie mich am Arm fest und meinte so etwas nach dem Motto: „Warte kurz bis ich mich umgezogen hab, dann fahr ich dich zurück zum Festival... wenn du willst!“ Ich fand das tierisch nett, außerdem genoss ich jede Minute mit dieser Frau. Das ebbte auch nicht ab, als sie in Freizeitkleidung noch besser aussah und mit mir ihren neuen Golf Cabrio einweihen wollte. Dann holten wir ihre beiden Kinder ab, die mich scheinbar für ihren neuen Freund hielten und mich auf 30 schätzten und fuhren nach WACKEN zurück. Cabrio ist ne super Sache, aber nicht mit langen Haaren und bei gefühlten 70 Grad im Schatten, wenn die Sitze aus Leder sind. Aber trotzdem kam ich dann heil wieder in WACKEN an und bedankte mich natürlich in aller Form. Auf dem Weg durch das kleine Dorf dachte ich kurz nach, ob ich mich nicht einfach nächstes Jahr direkt bei ihr einmiete, aber ich konnte es nicht zuende denken, denn da war dann auch schon ein Fanaufmarsch am EDEKA, Borussia Dortmund Fans, da wo ich sie am wenigsten erwartet hätte. Setzte mich direkt dazu und genoss direkt ein Bierchen, um dann weiterzuziehen. Es war so verschissen heiß, dass ich dachte die Haut schmilzt von meinen Knochen. Aber nach ein paar Minuten kam ich dann wieder im Camp an, wo die Freude sehr überschwänglich war und ich natürlich erst mal berichten musste, was los war und so.
    Dann kam endlich das, weswegen wir überhaupt gekommen waren, die Musik. Da wir am Abend Iron Maiden gucken wollten, entschieden wir so lange wie möglich im Camp zu bleiben und hörten daher den scheinbar genialen Auftritt von Airbourne „nur“ vom Zeltplatz aus, wobei nur, die Untertreibung des Jahres ist, die waren so laut, dass man sich aufm Zeltplatz anschreien musste. Aber musikalisch gut. Danach bewegten wir uns langsam in Richtung Maiden, obwohl ich auch gerne Alestorm gesehen hätte entschieden wir uns, dass es zu knapp würde sonst. Auf dem Vorfestivalgelände kam uns direkt eine Frau entgegen, die „Etwas“ aus den Ohren suppte, beide Trommelfelle durch und die rote Soße aufm Shirt... Soviel zur Lautstärke von Airbourne. Mir kam es auch vor als ob alles danach irgendwie leiser war. Ich hätte ja gedacht bei Iron Maiden würde es dann noch härter aber das war nicht. Tja, Sven hatte sich entschieden sich nach vorne zu kämpfen und verschwand irgendwo in der Menge, wir hatten uns hinten weiter einen Platz gesucht von dem aus man recht gut sehen und wo man noch stehen konnte ohne gequetscht zu werden. Muss vorne ja ganz schön übel gewesen sein. Na ja als das Konzert dann größtenteils vorbei war, machten wir uns auch wieder auf den Rückzug, ist ja eigentlich gar nicht so meine Band, aber gesehen haben wollt ich sie schon mal, wenn man schon mal da ist.
    Na ja wie auch immer, ich denke in der Nacht hab ich außer mit Juli Karten zu spielen nicht viel getan. Lachen ging nicht mehr, reden kaum, Stimme war schon so gefickt, dass es sogar mit der Verständigung schwer fiel. Bin glaub ich recht pünktlich inne Heia und hab auch verhältnismäßig lang geschlafen, glaub ich.

    Freitag 01.08.
    Ja der Freitag stand ganz im Zeichen der Musik, ging schon um 11 Uhr los mit Primordial gucken, gelungener Auftritt, alle guten Lieder gespielt und Hammer Sound. Einziges Manko vielleicht, dass manchmal der Wind den Sound von Grave rübergeweht hat. Auch noch nicht so überfüllt, weil die meisten wohl noch geschlafen haben. Die Schwüle kündigte Regen an und der war auch bitter nötig und kam dann auch... und zwar kräftig. Bei einem kurzen Zwischenstopp im Camp fertigten sich einige hübsche Forcepaints für Ensiferum an und dann ging es auch schon hin. Ganz ehrlich, geiler Auftritt, ich weiß gar nicht, warum ich so wenig Ensiferum höre, die sind eigentlich voll genial. Na ja war jedenfalls ein gelungener Auftritt, mich richtig in Stimmung gebracht.
    Nach der Rückkehr ins Camp hab ich es irgendwie verpeilt, dass Kamelot gespielt haben, irgendwann meinte Carsten glaub ich war es nur zu mir, dass Kamelot spielen würden, ich entschied mich dann auch nicht einen halben Auftritt anzusehen, angehört hat sich’s ganz passabel. Ich fragte mich jedoch schon seit Stunden wo Sven wohl sei. Carsten setzte mich dann ins Bild, dass er im Itzehoer Krankenhaus gelandet sei, nachdem er sich wohl beim gestrigen Maiden-Massaker den Arm ausgekugelt hat. Mit diesem Wissen machte ich mich allein, weil scheinbar niemand sonst Interesse hatte sich Sabaton anzugucken auf den Weg vor die Party Stage. Ich muss sagen geil... genau das hatte ich erwartet. Party hoch 3. Der Knaller jedoch war, dass ich den Oberarzt vom Vortag dort traf und er sich erst mal nach meinem Gesundheitszustand erkundigte. Mit wallender Mähne und Wikingerhut auf versicherte ich ihm, dass alles in Ordnung sei. Sabaton hatten ihr Publikum im Griff und die Rufe nach Bier zwischen den Liedern vom Sänger waren auch sehr lustig.
    An dieser Stelle möchte ich dann mal kurz Kritik üben, denn wenn man schon gemeinsam zu einem Konzert gehen will, dann sollte man auch gemeinsam fertig sein. Wegen solcher Ungereimtheiten habe ich die erste Hälfte von Sonata Arctica verpasst, meine Laune dementsprechend schlecht wurde jedoch durch die direkte Bühnensicht von der Seite etwas aufgeheitert. Tony hat zwar irgendwie einen auf Zirkusclown gemacht und sie haben mir zuviel von den neueren Sachen gespielt aber irgendwie war es trotzdem gut, auch wenn ich das gern von vorne gesehen hätte. Aber dann stand ich da 5 oder 6 Reihen vor der Bühne vor Opeth, die mir ja mal gar nichts sagten und ich ja eh nicht so der Melodic-Death Fan bin. Dacht ich mir, ja gut, guckste dir mal an, aber schon nach dem ersten Titel hat ich die Schnauze irgendwie voll. Der Klang war fürchterlich, der „Sänger“ war nur zu verstehen, wenn das Dröhnen von Bass und Trommeln mal aufhörte und die Musik klang in meinen Ohren über weite Strecken immer gleich. Ich war froh, als die durch waren und ich mich in Richtung Psychopunch aufmachen konnte. Die waren richtig gut, hatte ich aber auch nicht anders erwartet. Während dann die meiner Meinung nach völlig überbewerteten Children of Bodom, die ja auch nicht meinem Musikgeschmack entsprechen gerockt haben, hab ich erst ne Weile im Biergarten gesessen um dann zurück ins Camp zu gehen, wo ich dann später mit dem großen Sören aufgebrochen bin um mal in Corvus Corax reinzuschauen, dieses Unterfangen jedoch nach circa 10 Minuten unterbrach, weil es purer Langeweile gleichkam. Ich weiß gar nicht, warum so viele Menschen davor standen, wenn da nur ein paar Spielleute immer die gleiche Melodei dudeln und die Trommeln immer gleichbleibend vor sich hinbollern. Das hat mich wirklich enttäuscht, ich hatte was großartiges erwartet, immerhin hatten die ein Orchester auf der Bühne, vielleicht war ich auch nicht in der Stimmung. Der große Sören (mit 2,06m) entschied sich dann dazu sich im Zelt Van Canto anzusehen, ich dachte auch schon darüber nach, weil direkt im Anschluss Saltatio Mortis dran gewesen wären, aber ich entschied mich für ein wenig Bier und Karten. Als ich dann im Camp irgendwie die Zeit vergas und hastig mit einer kleinen Gruppe in Richtung Avantasia schlenderte konnte ich es nicht glauben, je näher man kam um so gayer wurde es. Ich glaube es ist nicht gut, wenn man auf der Bühne so Wechselspirentzken macht, so sehr ich Tobi mag, wegen Edguy, also ich glaube das wird der erste und einzige Auftritt von Avantasia bleiben. Auf dem Gipfel der Gayness kam dann auch noch ein angetrunkener ich tippe mal Finne an und meinte: „Who`s that? They’re so damn fucking gay, aren’t they?“, und lacht sich eins… Also das war echt zu viel, ich sah hinüber zum Zelt, wo die SaMos spielten aber das war berstend voll, dass ich entschied lieber noch ein wenig mit Juli Karten zu spielen und Bier zu trinken und dann auch nach einer Diskussionsrunde über was aus dem WACKEN wurde und über trven Metal und die Flut von Corebands in diesem Jahr recht pünktlich, da es arschkalt geworden war über Nacht schlafen zu gehen.

    Samstag 02.08.
    Also der Samstag war so der Höhepunkt der Gammligkeit, irgendwie hab ich glaub ich keine Band gesehen am Samstag, weil ich mir weder Killswitch Engage noch As I Lay Dying oder Hatebreed geben wollte, es war irgendwie so, dass ich schon morgens fahren wollte, hätte nicht kurz vor Schluss noch was interessantes gespielt. Durch den Tag ging es eher schleppend, bis Sven plötzlich wieder da war, den Arm in Gips. Dann erzählte er erst mal von seinen Erlebnissen aus dem Krankenhaus und selbst da waren die Schwestern wohl Oberknaller. Ich glaub nächstes Jahr plan ich einen Tag für Krankenhaus pauschal mit ein. Na ja nach viel Spaß, Grillen und Bier und einem im Suff abgebauten Zelt, einigen hundert Kartenrunden, zig Zigaretten aus Langeweile und 2 Regenschauern sowie 8 Stunden Zeit entschied ich mich dann kurz vor der Abfahrt noch mit Carsten und Juli zu Axxis zu gehen. Das war zusammen mit Sabaton das beste Konzert und definitiv das unterhaltsamste. Ich war überrascht, wie viele Lieder ich mitsingen konnte, es waren alle. Kurz vor Lordi begann es dann zu regnen und ich setzte mich ein paar Minuten in den geschützten Bereich bei den Bierbuden und sah mir das an, entschied dann aber, weil auch der Regen stärker wurde und mir kalt in Richtung Camp zu gehen und verabschiedete mich dort von den noch Anwesenden um dann mit Micha und Kim, die den kleinen (1,87???) Sören und mich netterweise mitnahmen in den überladenen Fiesta zu steigen und heim zu gondeln. Meine Stimme und mein Hals starben tausend Tode auf dem Heimweg.

    FAZIT
    Tja alles in allem bleibt das Fazit, dass es ein arschteurer Trip war, der versöhnlich endete und eigentlich über die meiste Zeit richtig fett war. Ich kann ehrlich gesagt noch nicht sagen, ob ich beim 20. auch dabei bin, ich würde schon gern aber wenn ich bedenke, dass ich spätestens zu Weihnachten ne Karte brauch... und da sind wir auch schon bei der Kritik, also während ich dieses Jahr sehr froh war nur einen 2 Minuten weg zur Bühne zu haben und irgendwie alles so komfortabel war, muss ich doch sehr kritisieren, wie man beschissen wird. Hey wer glaubt denn wirklich, dass da 75.000 Leute waren? Letztes Jahr war es ja schon voll bei inoffiziellen Zahlen so um die 80.000, dann waren es dieses Jahr aber sicher 100.000! Die Stimmung auf den Campgrounds im Hauptbereich, also C und P auf jeden Fall war irgendwie aggressiv. Ich weiß nicht, ob dass an den Corekindern lag oder einfach daran, dass es so lange so heiß war, aber wenn ich dann inner Festivalzeitung von Abbrennen eines Dixiblocks samt Auto von einem Unbeteiligten lese, dann frage ich mich was der Scheiß soll? Ehrlich, wir haben die Rauchwolke gesehen und die Krankenwagen, die da hin sind. Lustig ist das nicht, das ist mutwillige Randale und Vandalismus... Es sagt ja keiner was, wenn man seinen im Matsch hängen gebliebenen Wagen abfackelt, wenn man das unbedingt muss... aber ich finde wenn andere in Mitleidenschaft gezogen werden hört der Spaß auf. Das macht die Familie kaputt, so als wenn der jüngste im Wohnzimmer den Teppich anzündet...
    Und das Programm insgesamt war dieses Jahr nicht breit genug, irgendwie war nur der Freitag wirklich ständig Bühne und der Samstag fast tote Hose. Ich hab ja gar nix gegen die Corekinder, aber muss man auf einem METALFESTIVAL den Schwerpunkt darauf legen? Letztes Jahr war das gut geregelt mit dem Donnerstag auf der extra dafür eingerichteten Partystage, das störte keinen und der Umgang war einigermaßen angenehm. Zur Partystage fällt mir auch noch ein, warum zur Hölle mussten die Bäume weg? Die haben letztes dafür gesorgt, dass es nicht ganz so von den Hauptbühnen rüberschallert. Aber ansonsten war es wie schon gesagt einfach nur ein saugeiler, aber auch sauteurer Urlaub.

    Am Ende möchte ich noch kurz erwähnen, dass ich es saugeil fand als wir, damit meine ich alle im Camp Judas Priests Painkiller performt haben. Geil!
  • Finnish Rock League

    2008年 07月 4日 11:50

    This poll will be closed on August 4th, when I'm back from vacation!

    tYhJyYsRuLeS came along with the idea of an league for rock and metal bands. And not just with the idea. Now I want to start the Finnish Rock League. But I can't do this alone. It will be the same procedure as in the German league. You will vote for bands. Everyone can name up to 10 bands, but you may name one band only one time. All named bands have to play rock. It doesn't matter if classic rock, punk, heavy metal, grindcore or anything else. The German league is based on the German Fußball Bundesliga. So the Finnish Rock League will be based on the finnish Veikkausliiga. This means, that in the league will be the 14 bands with the most votes. If there will be enough bands (28 or more), there will be a second league called Ykkönen, too. In this one will be the bands, that are on ranks from 15 to 28.

    I'm also searching for someone from Finland to translate that and lead the Group... Finnish Rock League Feel free to join

    look also forward to the other Rock Leagues
    1. Deutsche Rock Liga
    The British Rock Artists League
    Czech Rock League
    The Australian and New Zealand Rock Artists League
    The American Rock League

    ...and now have some fun voting your favourites!

    Rank (votes)

    1 (25)
    Nightwish

    2 (23)
    Wintersun

    3 (22)
    Amorphis
    Ensiferum
    Sonata Arctica

    6 (21)
    Children of Bodom

    7 (19)
    Turisas

    8 (17)
    Korpiklaani
    Stam1na

    10 (15)
    Finntroll
    Moonsorrow
    Norther

    13 (13)
    CMX
    Mokoma
    Tarot

    16 (10)
    HIM
    Kalmah
    Sentenced
    Stratovarius
    Turmion Kätilöt

    21 (9)
    Apocalyptica
    Diablo
    Kotiteollisuus

    24 (8)
    Eternal Tears of Sorrow
    Insomnium
    YUP

    27 (7)
    Ajattara
    Eläkeläiset
    Kiuas
    Swallow the Sun

    31 (6)
    Catamenia
    Lordi
    Teräsbetoni

    34 (5)
    Amoral
    Impaled Nazarene
    Kingston Wall
    Maj Karma
    Poisonblack

    39 (4)
    Absoluuttinen nollapiste
    Apulanta
    Mors Principium Est
    The 69 Eyes
    Timo Rautiainen & Trio Niskalaukaus

    44 (3)
    Battlelore
    Charon
    Enochian Crescent
    Entwine
    Kumikameli
    Magyar Posse
    Mana Mana
    Mustan Kuun Lapset
    Reverend Bizarre
    Rotten Sound
    Sotajumala
    Tuomari Nurmio
    Viikate

    57 (2)
    Behexen
    Deathchain
    Disco Ensemble
    Eppu Normaali
    Hanoi Rocks
    Hassisen Kone
    Iiwana Julma
    Itkevä tyttö
    Kauko Röyhkä
    Kilpi
    Kuusumun Profeetta
    KYPCK
    Leevi and the Leavings
    Leningrad Cowboys
    Lovex
    Manitou
    MyGrain
    Negative
    Nicole
    Omnium Gatherum
    Rapture
    Stone
    Tarja Turunen
    Terveet Kädet
    Tuvalu
    Waltari
    Zen Café

    84 (1)
    22-Pistepirkko
    51koodia
    Agonizer
    Airut
    Aivolävistys
    Aknestik
    Anal Thunder
    Azaghal
    Barathrum
    Beherit
    Black Bile
    Blake
    Brother Firetribe
    Deep Inside
    Don Huonot
    Excallion
    Falchion
    Fall Of The Leafe
    Farmakon
    Fresh Apples
    Herra Ylppö & Ihmiset
    Hidria Spacefolk
    Horna
    Höyry-kone
    Ismo Alanko Säätiö
    Kuha.
    Kvolleet intiaanit
    Kylähullut
    Kyyria
    Leverage
    Liekki
    Machine Men
    Mannhai
    Michael Monroe
    Morley
    Musta Paraati
    National Napalm Syndicate
    Noitalinna Hursa!
    Pain Confessor
    PMMP
    Poets of the Fall
    Popeda
    Radiopuhelimet
    Random Eyes
    Rytmihairio
    Saatue
    Sara
    Satanic Warmaster
    Shape of Despair
    Sielun Veljet
    Suburban Tribe
    Tacere
    Tasavallan Presidentti
    Thergoton
    Thunderstone
    Thy Serpent
    Tiktak
    To/Die/For
    Torture Killer
    Turun Romantiikka
    Ultra Bra
    Underwater Sleeping Society
    Unholy
    Uniklubi
    Valse Triste
    Verjnuarmu
    Von Hertzen Brothers
    Wigwam
    Wolfhorde
    Wyrd
    Yearning
  • Familienausflug zu den Sackpfeifern!

    2008年 03月 26日 02:21

    Klingt lustig, is aber so :)

    Sa., 22. Mär. – Saltatio Mortis, Schelmish

    Ich hätte es ja vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten, dass meine Eltern sich für so eine Musik begeistern lassen, aber wie ich seit Wacken feststellte sind es beides verkappte Mittelalterrockfans, wobei meine Mutter eher mit mir in die Folk-Metal-Schiene geht und mein Vater mehr auf die sackpfeifenlastige gitarreenlose Folkmucke abgeht... mit ihm war ich auch schon mal bei Saltatio Mortis, Corvus Corax und Rayneke in Telgte!
    Während meine Mutter etwas Angst hatte dort fehl am Platz zu sein, da sie ja nur das Album ständig bei mir hört und sich ja in der "Szene" nicht so rumtreibt...
    Mein Bruder hatte vorher nicht so wirklich ne Meinung zu der ganzen Sache... aber der war auch mit dabei, mit ihm hatte ich sowohl Saltatio Mortis, als auch Schelmish schon mal mit Krypteria als Vorbands von Subway To Sally gesehen.
    Nun ja, meine Erwartungen waren groß, da ich das aktuelle Saltatio Album für das beste Album des ganzen Genres halte. Etwas Angst hatte ich jedoch, dass mir Feuerschwanz den Abend versauen, weil ich von denen bisher nur ein Album gehört hab und die mir eher wie so ne Blödelbardentruppe rüberkamen, mit ner Coverversion von jbos - Verteidiger des wahren Blödsinns, bitte?
    Aber zum Glück handelte es sich dabei um eine Fehlinformation und sie waren nicht dort. Nachdem wir schon auf der Parkplatzsuche Menschen trafen, die das gleiche Ziel hatten und der leichte Schneefall einen zum schnellergehen bewog betraten wir sodann schnell die Lagerhalle, hatte dort im Dezember erst die Letzte Instanz gesehen und suchten uns im Saal einen recht netten Platz, mit nem sehr guten Bühnenblick... und harrten der Dinge die da kamen. Man muss dazu sagen, dass es ein recht gemütlicher Konzertsaal ist, der nicht für große ZuschauerKapazitäten zu gebrauchen ist und eine echte Familienathmo hat. Das zeigte sich dann auch direkt als es losging. Schelmish wurden empfangen wie alte Freunde und machten richtig einen los... Im Gegensatz zum letzten Mal, das war immerhin auch schon vor 2 Jahren waren auch Schelmish wesentlich gitarrenlastiger geworden, was mir sehr gefallen hat.
    Kannte zwar sehr wenig aber war trotzdem ein richtig fettes Konzert. Nach 90 Minuten wollten sie dann den Platz räumen und die Jungs von Saltatio ranlassen aber die Halle hat gekocht, im wahrsten Sinne des Wortes. War mindestens 7 Reihen zurückgerutscht und die Klamotten waren zum Auswringen durch :) und dann spielen die zusammen mit den SaMos den Ring of fire und die Hütte dreht total durch, ich hab gedacht das Dach fliegt weg... Wahnsinn! Allein dafür hatte sich der Eintritt schon gelohnt...
    Nach einer fast halbstündigen Bühnenpause kamen dann auch die heißerwarteeten Spielleute von Saltatio Mortis mit ihrem Aus Der Asche Programm, WOW... also trotz des (bedingt durch die örtlichen Begebenheiten) fehlenden Pyroeffekteinsatzes haben sie es geschafft den Saal vom ersten Moment an in einen Hexenkessel zu verwandeln, es wurde gerempelt, geschubst und im Kreis getanzt, muss von der Bühne geil ausgesehen haben wie bei jedem Lied die Hände oben waren, in der Mitte vor der Bühne ständig Pogo war, alle Texte mitgegröhlt wurden und keiner mehr still stand. Neben den genialen Albentracks gabs dann unter anderem die obligatorische Equinox sowie auch eines meiner Lieblingsstücke aus älterer Zeit Dunkler Engel zu hören. Auch die zum Teil sehr harten Passagen gefielen mir sehr gut und verursachten im Nachhinein Nackenschmerzen :) Was ich auch als äußerst beeindruckend empfand war das Einhaken während Heuchler, wo ich mit einer sehr gutaussehenden jungen Frau auf und abgesprungen bin und wir uns erst nach dem Lied wieder voneinander gelöst haben... sehr sehr klasse ;)
    Nachdem sie dann als letzte Zugabe zum zweiten Mal den Spielmannsschwur unter lautem Mitgröhlen der Massen gesungen haben lud Lasterbalk jeden der noch Lust hätte zum Musizieren und Trinken an der Bar ein...
    Leider war ich an das Auto meiner Fam gebunden und die wollten um kurz nach 12 dann auch nach Hause aber auf dem Weg vom Merch-Stand an dem natürlich mal wieder das "Aus der Asche"-Shirt ausverkauft war nach draußen hab ich aus Versehen den sehr verpeilt rumstehenden Lasterbalk angerempelt, der nur meinte: "Ich bin noch nicht betrunken..." und grinste. Daraufhin wünschte ich noch viel Spass und ging.

    Fazit: Absolut geniales Erlebnis, das nicht einmal durch die Subway Fans, die anfangs "Blut, Blut..." anstimmten oder die "Spielmannsfluch" skandierenden InEx Fans, die vom guten Lasterbalk, der die um ihn herumstehenden aufforderte ihnen klar zu machen, dass sie auf dem falschen Konzert seinen, getrübt wurde. Es hat mir wie immer sehr gut gefallen und lässt es mich ein wenig verschmerzen, dass ich eine meiner absoluten Lieblingsbands nicht aufm Wacken sehen werde, weil ich 2 Stunden zu spät die Karte bestellen wollte :(

    Meiner Mutter haben die etwas härteren Saltatio Mortis mehr gefallen als Schelmish, während es bei meinem Vater erwartungsgemäß andersherum war. Am liebsten wäre es ihm gewesen, man hätte die Gitarren weggelassen denke ich. Mein Bruder fand es auch ganz gut, auch wenn man am Ende kaum noch atmen konnte in der stickigen Luft...
  • Bundesvision Song Contest - Ein Resumee

    2008年 02月 15日 21:28

    Ich habe mir gestern abend nach dem Fussballspiel den Bundesvision Song Contest auf Pro 7 angesehen, vor allem um Subway To Sally in diesem besonderen Umfeld zu sehen und mal wieder einen Blick in die Mainstreammusik Deutschlands zu riskieren.

    In der Tui Arena zu Hannover traten 16 Künstler (1 pro Bundesland) auf und boten ein gemischtes Programm an, moderiert von der bezaubernden Johanna Klum und dem Altmeister Stefan Raab.

    Zu den Beiträgen:

    01 - Hamburg - Das Bo - Ohne Bo
    Mit den Anleihen von Münchner Freiheits "Ohne Dich" kam ich ja mal gar nicht klar, abgesehen davon, dass der Typ irgendwie versifft aussah und mit seinem GENAAU tierisch genervt hat, gefiel mir der Titel auch nicht sonderlich.
    02 - Mecklenburg-Vorpommern - Jennifer Rostock - Kopf oder Zahl
    Nette 80s Punk Nummer im Stil von der frühen Nina Hagen, irgendwie erfrischend, zwar jetzt nicht so was ich mir anhören würde aber nicht wirklich schlecht, auch wenn die Stimme irgendwie sehr schrill war, aber das muss wohl so.
    03 - Hessen - Rapsoul - König der Welt
    Hm, ja... also, nette Idee mit dem Kinderchor, aber ansonsten war mir das doch viel zu sehr heile Welt, abgesehen vom musikalischen, das wirklich überzeugend war, auch wenn es nicht mein Geschmack ist, war mir das ganze etwas zu aufgesetzt.
    04 - Saarland - Casino Zero - Gib mir einen Blick
    Tolles Lied, leider schien der Sänger irgendwie krank zu sein, zumindest war die Stimme sehr angegriffen, find ich aber toll, dass er es trotzdem durchgezogen hat, auch wenn es am Ende dann doch eher unterdurchschnittlich schien, aber der Titel war klasse, der Auftritt eher zum Vergessen.
    05 - Sachsen - Far East Band feat. Dean Dawson - unfassbar
    Ja unfassbar in der Tat... wtf war das denn? Kommt son Vin Diesel Verschnitt mit der Kawasaki oder wasimmer (hab von 2-Rädern keine Ahnung) auf die Bühne gefahren und macht dann einen merkwürdigen Sprechgesang auf ne Dancehallnummer, die klang als wäre er Beastlie von den Glücksbärchis (tatatatata), naja weiter...
    06 - Sachsen-Anhalt - Down Below - Sand in meiner Hand
    Beste Bühnenshow des Abends, Titel war irgendwie naja, schien mir als wolle man den Spagat zwischen Düsterrock und Pop versuchen, gefiel mir eigentlich ganz gut aber irgendwie fehlte was. Aber generell eher eine der besseren Nummern des Abends.
    07 - Bremen - paulsrekorder - Anna
    Goil, das fand ich mal richtig cool. Da hab ich mich irgendwie zurückversetzt gefühlt in die frühen 80er, hätte auch n NDW Titel sein können, fand ich wirklich nice. Hat mir gefallen.
    08 - Schleswig-Holstein - Panik - Was würdest Du tun
    Öhm, nein! Musik, die ich nicht mag, nicht verstehe und auch nicht respektiere. Weiß nich, was das soll. Entscheidet euch, Metal oder Hip Hop... bitte nicht mischen, grauenhaft... neee...
    09 - Brandenburg - Subway to Sally - Auf Kiel
    Eine meiner Lieblingsbands, hm... also der Auftritt erschien irgendwie verkrampft, als würde man sich nicht so recht wohlfühlen (was ich verstanden hätte) aber dennoch der beste Titel im Wettbewerb, Eric erschien auch etwas zurückhaltend aber als Fan, darf ich da eh nich mehr viel zu schreiben... eh klar, meine Favoriten.
    10 - Nordrhein-Westfalen - Sisters Unite
    Ja, ne auch überhaupt nicht mein Ding, gar nicht... warum muss NRW immer so einen Müll da hinschicken, mag ja sein, dass das irgendwas hatte, aber nich für mich, ne ne ne...
    11 - Rheinland-Pfalz - Peilomat - Jenny
    Netter Titel, zwar irgendwie durchgekaut das Thema, aber gute Performance des Gitarristen, der sich ne Perrücke aufgesetzt hat und irgendwie echt weiblich aussah aber die Thematik der Superstars ist langsam echt nervig, aber musikalisch schon annehmbar.
    12 - Thüringen - Clueso - Keinen Zentimeter
    Dudel, dudel, dudel... also das war so mit das durschnittlichste radiomuckigste des Abends, langweilig wie ne Pommes zu sezieren... also echt, hatte irgendwie gar keinen Schmiss..., "Chicago" btw war noch ein guter Titel, aber das hier... naja
    13 - Bayern - Sportfreunde Stiller - Antinazibund
    Da hatte ich mehr erwartet, viel mehr... a) das Lied war nicht gut. Kam auch in der Halle nicht an. b) sehr leidenschaftslos vorgetragen, es fehlte hinten und vorne
    14 - Berlin - Culcha Candela - Chica
    Dem Lied hätte ein wenig Melodie gut getan, mal abgesehn davon, dass ich diese Art von Musik nicht mag hätte man vielleicht weniger auf einen schwachen Text setzen sollen, sondern ne bombige Bühnenshow aufziehen sollen, wirkte aufgesetzt und gezwungen. Nächster!
    15 - Baden-Württemberg - Laith Al-Deen - Du
    Das hat mich überrascht, denn ich erwartete eine typische Radioseiernummer, wie ich das von Laith Al-Deen gewohnt bin und dann kommt er da mit ner Reaggea Nummer daher, die zwar Radiodurchschnitt ist und auch irgendwie sehr langweilig aber eben nicht so seierig wie erwartet. Tja gut eben trotzdem nicht. NEXT
    16 - Niedersachsen - Madsen - Nachtbaden
    Ja holla, die Waldfee - Madsen! Durchaus nette Indiepunk Nummer, die ins Ohr geht. Ein schöner Abschluss eines doch eher durchschnittlichen Abends. Zu erwähnen sei, dass es auch ein sehr professioneller Auftritt war, aber das hätte man bei deren Bühnenerfahrung auch erwarten sollen.

    Fazit:
    Als persönliche Favoriten habe ich mir vor der Punkteverteilung natürlich Subway To Sally und Down Below auserkoren, dazu hätte ich es Madsen, Casino Zero und paulsrekorder gegönnt, das Ding zu gewinnen.

    Ergebnis
    als kleine Anmerkung nur dies: NRW hat sich selbst nur 10 Punkte gegeben und Subway To Sally die 12...

    01 - 147 P - Subway To Sally
    02 - 146 P - Clueso
    03 - 96 P - Down Below
    04 - 94 P - Madsen
    05 - 79 P - Jennifer Rostock
    06 - 75 P - Panik
    07 - 66 P - Culcha Candela
    08 - 51 P - Rapsoul
    09 - 46 P - Laith Al-Deen
    10 - 32 P - Sportfreunde Stiller
    11 - 20 P - Paulsrekorder
    12 - 19 P - DAS BO
    13 - 17 P - Peilomat
    14 - 16 P - Sisters
    15 - 12 P - Casino Zero
    15 - 12 P - Far East Band feat. Dean Dawson

    Tja, am besten war Stefans Gesicht als Eric ihn angepöbelt hat :)

    Einen kompakteren Bericht hab ich bei Wepe gesehen.
  • Jahrescharts 2007 - Top 100 Künstler

    2007年 12月 31日 22:23

    Jede Woche wurden die Last.fm Top 100 übernommen, daraus entstanden 52 Top 100 Tabellen. Den 100 Plätzen wurden absteigend Punkte zugeteilt. Platz 1 = 100; 2 = 99 usw. bis 99 = 2; 100 = 1. Die Charts sind in einer Excel Tabelle dann durch entsprechende Formeln berechnet worden und daraus ist folgende Top 100 Wertung entstanden (bitte verzeiht, wenn ich die jeweiligen Punkte hier nicht mit aufliste... vielleicht nächstes Jahr)

    100 Primal Fear
    99 Nazareth
    98 Dreamaker
    97 Nomans Land
    96 Kataklysm
    95 Silverlane
    94 Symphorce
    93 17 Hippies
    92 Lacuna Coil
    91 Iced Earth
    90 Pyogenesis
    89 Thy Majestie
    88 Stillste Stund
    87 Cultus Ferox
    86 Samsas Traum
    85 Queen
    84 Astral Doors
    83 Eisregen
    82 Avantasia
    81 Masterplan
    80 Rammstein
    79 Dream Evil
    78 Ewiges Reich
    77 Leichenwetter
    76 Indochine
    75 Royal Hunt
    74 Excrementory Grindfuckers
    73 Knorkator
    72 Rivendell
    71 Celesty
    70 Ensiferum
    69 Antichrisis
    68 Bonfire
    67 Dream Theater
    66 Tyr
    65 The Rattles
    64 Deep Purple
    63 Achim Reichel
    62 Trio
    61 Thin Lizzy
    60 Tuatha de Danann
    59 The Beatles
    58 Slade
    57 Skyclad
    56 Ewigheim
    55 Xandria
    54 Sabaton
    53 Dionysus
    52 Creedence Clearwater Revival
    51 Schandmaul
    50 Transilvanian Beat Club
    49 Die Apokalyptischen Reiter
    48 Element of Crime
    47 Unheilig
    46 Donald Dark
    45 Dreamtale
    44 Nocte Obducta
    43 Scooter
    42 Thyrfing
    41 Saratoga
    40 Die Toten Hosen
    39 Illuminate
    38 Europe
    37 Finntroll
    36 Negative
    35 J.B.O.
    34 Insania
    33 DragonForce
    32 Schelmish
    31 Zeraphine
    30 Tanzwut
    29 Saxon
    28 Chris Isaak
    27 Nocturnal Rites
    26 Manowar
    25 Power Quest
    24 Rhapsody
    23 Falconer
    22 King Diamond
    21 In Extremo
    20 Korpiklaani
    19 Cruachan
    18 Letzte Instanz
    17 Nightwish
    16 Blackmore's Night
    15 Kamelot
    14 Dark Moor
    13 Hammerfall
    12 Therion
    11 Gamma Ray
    10 Böhse Onkelz
    9 Blind Guardian
    8 Saltatio Mortis
    7 Luna Luna
    6 Stratovarius
    5 At Vance
    4 Angra
    3 Subway To Sally
    2 Edguy
    1 Sonata Arctica